Am 26. Februar zeigte der A-Aktienmarkt eine Bodenbildung und einen Erholungstrend, wobei die drei wichtigsten Indizes uneinheitliche Ergebnisse aufwiesen. Zum Handelsschluss fiel der Shanghai Composite Index leicht um 0,01 %, der Shenzhen Component Index stieg um 0,19 % und der ChiNext Index gab leicht um 0,29 % nach. Der Gesamtumsatz der Börsen in Shanghai und Shenzhen erreichte 2,54 Billionen Yuan, ein Plus von 75,9 Milliarden Yuan gegenüber dem Vortag. Die Markt-Hotspots wechselten schnell, und über 2.800 Aktien verzeichneten Kursverluste.

Am Nachmittag standen Aktien von Herstellern von Leistungselektronikchips im Fokus des Marktes. Der Aktienkurs von Cambricon stieg zeitweise um fast 10 %, und auch Aktien von Unternehmen wie CloudWalk Technology, Hygon Information, Dongxin Semiconductor und VeriSilicon Holdings legten zu. Hygon Information, ein führender chinesischer GPU-Hersteller, veröffentlichte an diesem Tag seine Gewinnprognose und erwartet für das erste Quartal 2026 einen Nettogewinn zwischen 620 und 720 Millionen Yuan, was einem Anstieg von 22,56 % bis 42,32 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahl übertraf die Markterwartungen deutlich und bestätigt die anhaltende Verbesserung der Profitabilität chinesischer Leistungselektronikchips.
Der sprunghafte Anstieg der Nachfrage nach Rechenleistung im Ausland wirkte sich ebenfalls als wichtiger Katalysator aus. Nvidias am Vortag veröffentlichter Ergebnisbericht für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 wies einen Umsatz von 68,1 Milliarden US-Dollar aus und übertraf damit die Markterwartungen. Der Umsatz im Bereich Rechenzentren stieg im Vergleich zum Vorjahr um 75 %. Besonders bemerkenswert ist, dass Nvidias Chips der nächsten Generation mit Blackwell-Architektur vollständig ausverkauft sind, was auf eine anhaltend starke weltweite Nachfrage nach Computerhardware hindeutet.
Vor dem Hintergrund der beschleunigten Substitution im Inland passen chinesische Chiphersteller wie Huawei Ascend und Cambricon ihre Chips intensiv an großflächige Modelle wie den Zhipu GLM-5 an. Die technologische Optimierung führt zu einer Neubewertung des heimischen Rechenleistungs-Ökosystems. Auf politischer Ebene fördert das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie den Aufbau nationaler Rechenleistungs-Verbundknoten und die stärkere Integration öffentlicher Rechenressourcen, um die Branchenentwicklung nachhaltig zu unterstützen.