Am 30. Januar nahmen die Gerüchte um die Lieferkette von Apples erstem faltbaren iPhone eine überraschende Wendung. Der Blogger „Dingjiao Digital“ berichtete, dass Apple bei der Entwicklung seines faltbaren Smartphones „zentrale Scharniere und andere Präzisionskomponenten“ eines zerlegten OPPO Find N5 verwendet habe. Er schrieb: „Apple hat alles in seinem faltbaren Smartphone verbaut und alles ohne Weiteres akzeptiert.“ Weiterhin behauptete der Blogger, dass das Design von Apples erstem faltbaren Smartphone sogar „starke Überschneidungen“ mit dem noch unveröffentlichten OPPO Find N6 aufweise.

Bilder des faltbaren iPhones durchgesickert

Es ist erwähnenswert, dass der Blogger darauf hinwies, dass Apple nicht nur ein Designkonzept des OPPO Find N5 als Referenz nutzte, sondern es bis ins Detail, insbesondere hinsichtlich einzelner Komponenten, übernahm. Die „umfassende Übernahme von Mittelrahmen, Displayrand und MIM-Scharnier“ bezieht sich direkt auf die zentrale und technisch anspruchsvollste mechanische Struktur faltbarer Smartphones. Das MIM-Scharnier ist dabei entscheidend für die Planlage des gefalteten Bildschirms, die Kontrolle der Falttiefe und die Möglichkeit, das Smartphone in verschiedenen Winkeln zu positionieren. Das von OPPO in der Find N-Serie verwendete präzisionsgefertigte konische Scharnier ist bekannt für seine nahezu unsichtbare Falte und seine hohe Zuverlässigkeit.
Berichten zufolge soll das iPhone Fold (Arbeitstitel für Apples erstes faltbares iPhone) ein horizontales Falt-Design wie ein Buch aufweisen. Der Innenbildschirm soll 7,8 Zoll und der Außenbildschirm 5,5 Zoll groß sein. Es wird vermutet, dass es mit einem 2-nm-A20-Pro-Chip und 12 GB RAM ausgestattet sein wird. Darüber hinaus soll das Gerät eSIM vollständig unterstützen und somit den physischen SIM-Kartensteckplatz überflüssig machen. Der Preis könnte bei bis zu 2399 US-Dollar (ca. 17.000 RMB) liegen, und die Gesamtabsatzmenge über den gesamten Produktlebenszyklus wird auf 15,4 Millionen Einheiten geschätzt.