Berichten zufolge gab Apples Finanzchef Kevan Parekh während der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2026 bekannt, dass Lieferengpässe bei den AirPods Pro 3 den Umsatz des Unternehmens in der Kategorie „Wearables, Home & Accessories“ erheblich beeinträchtigt haben. Diese Kategorie erwirtschaftete in diesem Quartal 11,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Rückgang von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Parekh erklärte ausdrücklich, dass diese Kategorie ohne die eingeschränkte Verfügbarkeit der AirPods Pro 3 gewachsen wäre. Einige ausländische Medien spekulierten, dass der Mangel an AirPods Pro 3 Apple im letzten Quartal möglicherweise 230 Millionen US-Dollar Umsatz gekostet hat.

Ausländischen Medienberichten zufolge markiert dieser Rückgang das zehnte Quartal in Folge, in dem Apples Kategorie „Wearables, Home & Accessories“ kein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte. Diese Kategorie umfasst zahlreiche Produkte (wie die Apple Watch, den HomePod und den Apple Vision Pro), doch die Lieferschwierigkeiten bei einem einzigen AirPods Pro 3 reichten aus, um das gesamte milliardenschwere Geschäftsfeld in die Verlustzone zu treiben und unterstreichen damit seine entscheidende Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

Parekhs Aussage überraschte viele, da es bis Ende 2025 keine Berichte über weit verbreitete Lagerengpässe oder verlängerte Lieferzeiten gab. Dies wiederum unterstreicht die entscheidende Rolle, die die AirPods-Produktlinie für die Rentabilität der damit verbundenen Geschäftsbereiche von Apple spielt.

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Apple-Chef Tim Cook lobte jedoch während seiner Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen die positive Resonanz des Marktes auf die AirPods Pro 3: „Die Kunden sind begeistert vom satten, immersiven Klang, der beispiellosen aktiven Geräuschunterdrückung und dem deutlich verbesserten Tragekomfort.“ Er erwähnte insbesondere, dass Funktionen wie die Echtzeitübersetzung die Art und Weise verändern, wie Menschen kommunizieren.