Laut jüngsten Berichten ausländischer Medien erlebte Sora, die Videogenerierungsanwendung von OpenAI, einen „hohen Start, aber schwachen Abschluss“. Die Anwendung verzeichnete im Januar 2026 einen deutlichen Rückgang sowohl bei den Downloads als auch bei den Verbraucherausgaben, was Fragen aus dem Ausland aufwarf.

Berichten zufolge brachen die weltweiten Installationen von Sora im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat um 45 % ein und verzeichneten nur noch rund 1,2 Millionen Downloads. Dies ist der zweite Monat in Folge mit rückläufigen Downloadzahlen; bereits im Dezember 2025 waren die Downloads um 32 % gesunken. Gleichzeitig sinkt auch die Zahlungsbereitschaft der Nutzer. Im Januar dieses Jahres fielen die In-App-Ausgaben von Sora auf 367.000 US-Dollar, ein Rückgang um 32 % gegenüber dem Höchstwert von 540.000 US-Dollar im Dezember.

Software-Downloaddaten
Analysten weisen darauf hin, dass einer der Hauptgründe für Soras schwierige Lage der sinkende Reiz seiner Inhalte aufgrund der strengen Urheberrechtsbestimmungen ist. Angesichts des zunehmenden rechtlichen Drucks von Rechteinhabern war OpenAI gezwungen, seine Urheberrechtsstrategie von der anfänglichen Standardlizenzierung auf eine äußerst strenge proaktive Lizenzierung umzustellen. Dieses Vorgehen gegen urheberrechtlich geschützte Inhalte hat die treibende Kraft hinter Soras anfänglicher viraler Verbreitung direkt unterbunden.
Darüber hinaus haben die einzigartigen Funktionen von Sora auch Datenschutzbedenken ausgelöst. Die App ermöglichte es Nutzern zuvor, mithilfe von KI-Technologie Freunde aus dem realen Leben in virtuelle Szenen einzufügen – eine Funktion, die ebenfalls Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs von Persönlichkeitsrechten und Datenschutzverletzungen hervorrief.

Bezahlte Daten
Da Google und Meta ihre eigenen KI-Videotools auf den Markt gebracht haben, ist OpenAIs frühere Vormachtstellung nicht mehr unangefochten. Viele Nutzer berichten in sozialen Medien, dass die von Sora generierten Inhalte, nachdem der anfängliche Neuheitsreiz verflogen war, zunehmend als „KI-Müll“ abgestempelt werden. Viele sind der Ansicht, dass diese Videos zwar technisch ausgefeilt sind, ihnen aber oft eine emotionale Kernbotschaft und ein nachhaltiger Erzählwert fehlen.