Laut jüngsten Berichten ausländischer Medien hat Apple zugestimmt, Samsung den doppelten üblichen Preis für die in iPhones und Macs verwendeten DRAM-Speicherchips zu zahlen. Der weltweit stark gestiegene Bedarf an KI-Servern erschwert es den Herstellern offenbar, ausreichend Speicher, Datenspeicher und Prozessoren zu beschaffen. Apples bisheriger Vorteil, niedrigere Preise auszuhandeln und langfristige Verträge abzuschließen, ist damit hinfällig.

iPhone 17 Pro Max
Branchenkenner der Halbleiterindustrie berichteten, dass Apple bei den Beschaffungsverhandlungen praktisch nicht verhandelte. Samsung plante offenbar zunächst, den Preis für die an Apple für iPhones gelieferten LPDDR5X-Speicherchips um etwa 60 % zu erhöhen. In der ersten Verhandlungsrunde schlug Samsung jedoch direkt eine Preiserhöhung von 100 % vor, die Apple umgehend akzeptierte.
Ausländische Medien berichten, dass Apple seinen Speicherliefervertrag mit Samsung für das erste Halbjahr 2026 verlängert hat. Der Hauptgrund, warum Apple der Preiserhöhung bereitwillig zugestimmt hat, dürfte darin liegen, dass das Unternehmen mit einem weiterhin deutlichen Anstieg der globalen Speicherpreise im Jahr 2026 rechnet und sich seine Lieferketten im Voraus sichert, um späteren größeren Kostendruck zu vermeiden.

Verwandte Berichte
Laut einschlägigen Prognosen wird der Großhandelspreis für Arbeitsspeicher bis Ende 2026 auf das Drei- bis Vierfache des aktuellen Niveaus steigen. Obwohl Apple dieses Mal scheinbar einen höheren Preis gezahlt hat, könnte diese Transaktion angesichts der zukünftigen Preissteigerungen langfristig Beschaffungskosten einsparen.
Ausländische Medien wiesen zudem darauf hin, dass, sollte die Meldung stimmen, dass Apple seine DRAM-Käufe verdoppelt hat, dies einem früheren Bericht über die NAND-Flash-Speicherversorgung entspricht – angeblich zahlt Apple nun doppelt so viel wie zuvor. Obwohl dieser Preisanstieg nicht allein auf die gestiegene Nachfrage zurückzuführen ist, wird allgemein angenommen, dass Apple für den A20-Prozessor im iPhone 18 doppelt so viel bezahlt hat wie für den A19-Prozessor.