Kürzlich enthüllte ein Tech-Blogger, dass Huawei seine Smartwatch-Produktlinie im zweiten Quartal dieses Jahres um Gesundheitsüberwachungsfunktionen erweitern könnte. Die neue Uhr soll eine präzisere Blutzucker-Risikobewertung bieten. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Weiterentwicklung der WATCH D-Serie handeln könnte.

Huawei Watch D2
Es ist erwähnenswert, dass die Huawei WATCH D2 Smartwatch bereits über eine wichtige Funktion zur Gesundheitsforschung verfügt. Laut Huaweis offizieller Beschreibung können Nutzer ihre Teilnahme an einer Studie zur Hyperglykämie-Risikobewertung autorisieren, die gemeinsam vom Nanjing Drum Tower Hospital, dem Peking Union Medical College Hospital und der China International Exchange and Promotion Association for Medical and Health Care initiiert wurde. Nach mindestens dreitägigem Tragen der Uhr erhalten Nutzer eine Einschätzung ihres potenziellen Hyperglykämie-Risikos. Wichtig ist dabei, dass diese Funktion eine Risikobewertung anhand physiologischer Indikatoren und nicht anhand direkter Blutzuckermessungen durchführt.
Die technologische Grundlage dieser Forschung bildet die Analyse umfangreicher Nutzerdaten. Frühere Medienberichte zeigten, dass das Forschungsteam über 100.000 Stunden an Daten von Wearables und 800.000 Blutzuckermesswerte auswertete. Dabei entdeckte es Muster in verschiedenen Vitalfunktionen von Menschen mit hohem Blutzucker und entwickelte so einen Risikobewertungsalgorithmus. Dies eröffnet Möglichkeiten für eine nicht-invasive und komfortable Langzeitüberwachung von Gesundheitstrends.
Im Bereich der Unterhaltungselektronik gilt die nicht-invasive Blutzuckermessung als Spitzentechnologie. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass mehrere Branchenriesen, darunter Apple, seit Jahren in diesem Bereich investieren. Technologische Durchbrüche und die Markteinführung stehen jedoch vor Herausforderungen, und die Entwicklung ausgereifter Produkte benötigt noch Zeit. Daher haben sich Risikobewertungslösungen, die durch groß angelegte klinische Studien unterstützt werden, in dieser Phase als vielversprechender technologischer Ansatz erwiesen.

Sollte das Leck stimmen, könnte die von Huaweis neuer Smartwatch angewandte „präzisere Messlösung“ eine weitere Optimierung des Algorithmusmodells in Bezug auf Datendimensionen, Analysegenauigkeit oder Bewertungsdimensionen bedeuten.
Die konkreten Funktionen, die Namensgebung und der Veröffentlichungsplan des Endprodukts unterliegen offiziellen Informationen von Huawei.