Laut jüngsten Berichten ausländischer Medien beschleunigt Tesla seine Strategie der Eigenentwicklung von Chips und rekrutiert hochrangige Ingenieure aus der südkoreanischen Halbleiterindustrie mit dem Ziel, einen fortschrittlichen 2-nm-Prozess zu entwickeln.

Tesla hat Berichten zufolge E-Mails an Ingenieure mehrerer südkoreanischer Halbleiterhersteller verschickt und ihnen Jahresgehälter von rund 200.000 US-Dollar sowie Zusatzleistungen wie Wohngeldzuschüsse und Unterstützung bei der Kinderausbildung angeboten. Dieser Schritt hat in der südkoreanischen Industrie große Besorgnis ausgelöst. Branchenkenner drängen Samsung Electronics und SK Hynix, frühzeitig Notfallpläne zu entwickeln, um eine Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte zu verhindern.

Es heißt, Tesla-Chef Elon Musk betrachte Chips nach Elektrofahrzeugen und Raumfahrt als seine dritte große strategische Investition. Am 21. März kündigte Tesla eine Partnerschaft mit SpaceX zum Bau der Halbleiterfabrik Terafab in Austin, Texas, an. Die geplante jährliche Produktionskapazität entspricht einer Terawattstunde an KI-Chips – etwa dem 50-Fachen der aktuellen globalen Produktionskapazität. Musk erklärte, der Aufbau einer eigenen Produktionskapazität sei der Schlüssel zur Lösung des Engpasses in der Chipversorgung.